Vorschau

Der November im FFT:

half past selber schuld:
DIE TAGEBÜCHER DES KOMMISSAR ZUFALL
Ein musikalischer Bühnencomic von half past selber schuld
Uraufführung

Das Düsseldorfer Künstlerduo "half past selber schuld“, wahre Multitalente als Autoren, Komponisten, Comic-Zeichner und Performer, hat wieder eine verrückte Geschichte erfunden: "Kommissar Zufall“ will durch die Erschaffung eines Gedankenvirus seinen Bruder, den "Maschinenpapst Favorit“ stürzen. Er erhält Hilfe von "Dr. Buchstabe“ und dessen "Eindämmungsanzug zur Minimierung der persönlichen Verwirrung“, der aus einem hochintelligenten Kakerlakenkollektiv besteht. Obwohl der Plan von "Kommissar Zufall“ aufgeht, kommt doch alles ganz anders als vorgesehen...

Im Stil von Science-Fiction-Comics und alten Detektivfilmen entfalten die israelische Komponistin Ilanit Magarshak-Riegg und der Autor und Comiczeichner Frank Römmele ihr ganz eigenes schillernd-schrilles Bühnenuniversum aus Trickfilm, Schatten- und Figurentheater, Musik, Gesang und Performance, das wie schon bei ihrem Debüt "Die Sündenvergebmaschine“ wieder einen ernsten Kern hat: die Frage nach der Zukunft unseres Planeten.
FFT Kammerspiele: Premiere: 03. 11. 2004, weitere Vorstellungen: 05.-07. + 10. - 13., jeweils 20.00 Uhr

half past selber schuld im FFT
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She She Pop
WARUM TANZT IHR NICHT?
Ein Ballsaal-Projekt von She She Pop

Der Ballsaal ist ein Versprechen, ein Ort der großen Verheißungen und heimlichen Wünsche. Und – weil wünschen so oft nicht genügt – ein Ort der verborgenen Pläne, der alten und neuen Strategien, der groß angelegten Inszenierungen. Jede Tänzerin und jeder Tänzer – ob Ballkönigin, Mauerblümchen und Gatecrasher – sieht sich gefangen in einer Rolle, die zwar selbst entworfen wurde, deren abendliches Schicksal sich aber jenseits der eigenen Kontrolle entfaltet. Das Tanzparkett ist ein Minenfeld peinlich übersteigerter Hoffnungen. Das Drama der Selbstinszenierung vollzieht sich hier vor aller Augen.

Das Performance-Kollektiv She She Pop präsentiert den Ballsaal als ein Gewebe aus persönlichen Geschichten, bedeutungsschweren Metaphern und akuter Entscheidungsnot. Die Zuschauer warten ab oder fordern selbst zum Tanz, sie verlieben sich in einen Fremden oder halten sich diskret zurück – ob hautnah oder aus sicherer Distanz: Sie werden zum teilnehmenden Zeugen auswegloser Situationen und grandioser Triumphe.
FFT Juta: 11.-13. 11., jeweils 20.00 Uhr

She She Pop im FFT
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Jochen Roller
PERFORM PERFORMING
Eine Trilogie über den Sinn und Unsinn, Tanz als Arbeit zu betrachten
Tanzperformance

Die Arbeiten des Choreografen und Tänzers Jochen Roller bewegen sich im Grenzbereich zwischen zeitgenössischem Tanz, Performance und Arbeitslosigkeit. Seine Choreografien entstehen aus der Beobachtung alltäglicher Bewegungen und werden in seiner tänzerischen Übersetzung zu Aussagen über unsere Zeit und unsere Körper in dieser Zeit. In seiner Trilogie perform performing untersucht Jochen Roller, unter welchen Bedingungen er seinen Beruf ausübt. Teil I und II von perform performing waren bereits im Rahmen der Tanzplattform 2004 im FFT zu sehen und gehörten zu den erfolgreichsten deutschen Produktionen.

Teil 1: No Money, No Love
Ein arbeitsloser Tänzer macht sich auf den Weg durch die neo-liberale Arbeitswelt: Er entdeckt Choreografien am Fließband in der Fabrik für Tiefkühlpizzen, lernt Texte beim Briefekleben im Büro und probt Bewegungsabläufe mit dem Headset des Call Centers auf dem Kopf. Aus den Jobs entsteht No Money, No Love, eine Performance, in der ein Tänzer andere Berufe performt, um daraus eine Kunst zu machen.

Teil 2: Art Gigolo
Dem Trend folgend, Kultur wie ein Unternehmen aufzuziehen, zeigt der Art Gigolo auf, was passiert, wenn marktwirtschaftliches Denken den Probenprozess bestimmt. Infolge dessen hinterfragt er die Idee staatlicher Kulturförderung und liefert den Beweis, warum alle Kultursubventionen abgeschafft werden können.

Teil 3 That's the way I like it
Jochen Roller trifft Jochen Roller. Als Versuch, sich aus dem Rechtfertigungszwang gegenüber der Gesellschaft, die seine Kunst finanziert, zu befreien, befragt Jochen Roller eine Handvoll Doppelgänger, was diese unter seinem Namen in der und für die Gesellschaft tun und spürt so der identitätsstiftenden Funktion von Arbeit nach.
FFT Juta 18.-20.11., jeweils 20.00 Uhr (alle drei Teile werden an einem Abend hintereinander gezeigt)

Jochen Roller im FFT
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Seniorentheater SeTA
DAS FABELORCHESTER
Theater mit Texten von Iwan A. Krylow
Uraufführung

In dem Stück "Das Fabelorchester“ werden die literarischen Fabeltexte des russischen Schriftstellers Iwan A. Krylow zu Theatertexten.

Die Mitglieder des Fabelorchesters treffen sich zu einer Orchesterprobe. Sie erwecken die Fabelwesen zu neuem Leben. Es geschehen erstaunliche Verwandlungen: Fell und Federn sind Hüllen, unter denen sich menschliche Verhaltensweisen verbergen.
FFT Juta, 24.11., 20:00 Uhr, 25.11., 15:00 Uhr, 26.+27.11., 20:00 Uhr, 28.11., 15:00 Uhr

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Düsseldorf liest ein Buch.
Günter Grass: Die Blechtrommel

Im Rahmen der Staffellesung aller Romankapitel: Lesung der Kapitel “Schrott“ / "Die Polnische Post“
Es liest das Team des FFT, musikalisch begleitet von Trommler Peter Thoms

Danzig 1939. Nach dem Tod des jüdischen Spielwarenhändlers in der "Reichskristallnacht“ gehen Oskar die Trommeln aus. Im Hausmeister der polnischen Post sieht er die einzige Chance, sein kaputtes Blech repariert zu bekommen. So "lockt“ er seinen zweiten mutmaßlichen Vater Jan Bronski in die verteidigungsbereite Post und macht ihn zum Widerstandskämpfer wider Willen...

Eine Veranstaltungsreihe koordiniert vom Literaturbüro NRW e.V., in Zusammenarbeit mit zahlreichen Düsseldorfer Kulturveranstaltern (31.10.-28.11.)
FFT Kammerspiele, 11.11., 17:00 Uhr

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Reihe: Winterlesung für die ganze Familie

DER WINTERZIRKUS
Es liest Martin Baltscheit

Weihnachtsvorbereitung auch bei Annas Familie! Für Anna steht es dieses Jahr jedoch fest: der Weihnachtsmann? Nur ein alter Mann im Kostüm! "Aber ein bisschen schwieriger ist das schon“, gibt ihre Tante Ruth nach dem gemeinsamen Besuch im Winterzirkus zu bedenken, "zum Beispiel die Sache mit den Verschwinden...“.
Trotzdem - irgendwie ist es jedes Jahr dasselbe. Ruth meint: "Was du kriegst, ist immer gleich! Etwas Feines, was Gemeines und was Kleines!“ "Ist wirklich wahr. Müsst ihr mal drauf achten“, meint Anna ...
Nur in diesem Jahr scheint alles ganz anders.
FFT Kammerspiele, 28.11. (1. Advent), 16:00 Uhr

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FREITAGS-KLUB

Der Freitag ist ein besonderer Tag im FFT: Außergewöhnliches, Unerhörtes, Neuartiges aus Musik, Theater, Performances, Literatur - die kleine Form, ganz groß im Foyer der Kammerspiele: der Freitags-Klub!

The Braces
Ska-Konzert

Die Ska-Veteranen aus dem Rheinland sind zurück! 13 Jahre nach "Prime Cut“ und zwölf Jahre nach "Blue Flame“ starten The Braces nun mit ihrem dritten Album "Ska Got Soul“ wieder durch.
Von Mitte der 80er Jahre bis 1991 waren The Braces europaweit gefragt. Zusammen mit Skaos und den Busters zählten sie zur ersten Generation von Ska-Bands in Deutschland. Die Compilation "Skank - Licensed To Ska“ war 1988 das erste Lebenszeichen der sogenannten dritten Ska-Welle und wurde ein weltweiter Erfolg.
Nach einer längeren Pause haben sich The Braces im Jahr 2000 wieder neu formiert und präsentieren uns nun 60‘s Ska, 2Tone-Ska, Soul, Rocksteady und Pop – eine Mischung aus elektrisierenden Ska-Pop-Hymnen und melancholischen Balladen, die einen Ska-Abend der besonderen Art verspricht!
FFT Kammerspiele, 05.11., 22:00 Uhr

Freitags-Klub im FFT

The Pops
Die unglaubliche Geschichte der Familie Popolski
Konzert

Eine der unglaublichsten Geschichten in der Welt der Popmusik gelangt an das Licht der Öffentlichkeit: So gut wie alle Top-Hits der letzten Jahrzehnte sind geklaut! Die eigentlichen Urheber der Songs sind die Mitglieder einer völlig unbekannten, verarmten Musikerfamilie aus Polen. Der Familie Popolski:

Unglückliche Umstände und ein gewissenloser Manager haben es bis heute verhindert, dass diese genialen Künstler in den Genuss des ihnen zustehenden Ruhmes gekommen sind. Doch damit ist jetzt Schluss. Die Familie nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand und geht in die Öffentlichkeit. Im Rahmen eines Livekonzertes präsentieren die Gebrüder Popolski ihre Meisterwerke so, wie sie von ihren Schöpfern ursprünglich gedacht waren.

Lieder, wie "From Sarah with love“, oder der "Ketchup- Song“, die man in und auswendig zu kennen glaubte, offenbaren eine gänzlich unbekannte, oft völlig überraschende Seite, wenn sie zum ersten mal in ihrer Ursprungsversion erklingen und ihre Enstehungsgeschichte deutlich wird.
FFT Kammerspiele, 12.11., 22:00 Uhr

kUNDEkÖNIG
Marcello’s Keller
Film-Konzert

kUNDEkÖNIG gehen ins Zwielicht. Dorthin, wo nichts ist, wie es scheint - so wie in Marcello‘s Keller unter der engen Treppe, da wird morgens das Blut aufgewischt, denn hier gibt es Russisch Roulette am Freitag und am Sonntag ist hier ´ne Konfirmation. Für ihr neues Programm haben sich die Musiker Inspiration bei den eigenwilligen Werken unbekannter europäischer Bands geholt, aus Norwegen etwa oder Polen, und daraus ihre ganz eigenen Stücke entwickelt. Sie wagen sich in Keller und Kaschemmen, zwischen Mafia und Al Capone. Skurrile Musik und finstere Texte für genauso finstere Gestalten.
kUNDEkÖNIG sind im September 2002 als Side Project zu station 17 bei "alsterarbeit“ in Hamburg entstanden. Sechs Behinderte und ein nicht Behinderter spielen aktuell in der Formation.
"Von der Rolle“, das Alsterdorfer Filmprojekt, hat die klammen Geschichten mit den Musikern und Schauspielern in Bilder übersetzt, der Film läuft im Hintergrund.
FFT Kammerspiele, 19.11., 22:00 Uhr

kUNDEkナNIG

triggerfish.de - das Portal für moderne Popkultur und FFT:
The Friday Night Shows
Neues Live-Format in den FFT Kammerspielen
Präsentiert von coolibri und Westzeit

Das Forum Freies Theater ist schon länger als Geheim-Tipp für ausgefallene Live-Konzerte bekannt. Ob es Rock, Pop oder Elektronic ist, die Abende sind unverwechselbar, denn das Ambiente sucht seines Gleichen in der immer dünner werdenden Live Club Landschaft der Landeshauptstadt! Eine kleine Bühne und eine einladende Bar, das ist doch alles, was ein Club bieten muss, oder? Ach ja und eine zentrale Lage auch!

Zusammen mit triggerfish.de, dem Portal für moderne Popkultur, wird nun eine neue Konzertreihe mit drei völlig unterschiedlichen musikalischen Schwerpunkten präsentiert:

Es gibt Pop, es gibt Ragga Dancehall und es gibt Rock und Electronica. Jeder Abend für sich ist also ein Höhepunkt der aktuellen Musikszene.

Einmal im Monat: “The Friday Night Shows“ – diese Termine sollten Sie sich merken!!!

Eröffnet wird diese Reihe mit einem Konzert von: Broken Beats und Phono Royal

Broken Beats
Die Broken Beats sind eine Gruppe junger, gutaussehender, magische Momente erzeugender, wild musizierender Dänen, die zuweilen 13 Leute auf der Bühne vereinen und in Dänemark damit inzwischen die mittleren Hallen voll mit glücklichen, erstaunten Menschen zurücklassen. Auf dieser, ihrer ersten Deutschlandtour kommen sie zu fünft und man munkelt von Kostümen, Seifenblasen, Pyrotechnik, spontan engagierten Go-Go`s und Pophymnen von wahrer Größe: Ein bunter Klangkosmos, überschrieben mit Pop, angereichert mit harmonischen, "beatleesken“ Hymnen, schrägen Balladen, einer großen Portion Soul auf der Platte und Rock auf der Bühne sowie in Kopf, Blut und Beinen, groovenden Gitarren und schwelgender Sitar, Feedbackgewitter und der (natürlich ungewollten) stimmlichen Nähe zu Beck und den grandiosen Chören der weiblichen Broken Beats macht ihre Musik so einzigartig.

Phono Royal
Bei Phono Royal lauert hinter jeder Zeile das Unerwartete – Sätze, Situationen, Geschichten, die nur individuell erfasst werden können. Durch den unverhofften Charme und durch augenzwinkernde Lakonie werden die Zuhörer immer wieder überrascht. Die Stimme des Sängers mag leise sein, der Bass sehr melodiös, das Schlagzeug selektiv. Leisetreter allerdings sind Waschat (Gesang und Text), Hafer (Drums) und Kraatz (Bass) nicht. Die Subversion kommt sanft daher, die Stimmung ist Moll, die Rhythmen und Harmoniefolgen gerne mal mit Bossa und Samba verbrämt, dann wieder post-postpunkig rockig mit offen durchgeschrammter Gitarre. Musik zum Zurücklehnen, Zuhören, Genießen - und zum Entdecken immer neuer Kleinodien der deutschen Popkultur.
FFT Kammerspiele, 26.11., 22:00 Uhr