She She Pop |
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Der Ballsaal ist ein Versprechen, ein Ort der großen Verheißungen und heimlichen Wünsche. Und – weil Wünschen so oft nicht genügt – ein Ort der verborgenen Pläne, der alten und neuen Strategien, der groß angelegten Inszenierungen. Jede Tänzerin und jeder Tänzer – ob Ballkönigin, Mauerblümchen und Gatecrasher – sieht sich gefangen in einer Rolle, die zwar selbst entworfen wurde, deren abendliches Schicksal sich aber jenseits der eigenen Kontrolle entfaltet. Das Tanzparkett ist ein Minenfeld peinlich übersteigerter Hoffnungen. Das Drama der Selbstinszenierung vollzieht sich hier vor aller Augen. Das Performance-Kollektiv She She Pop präsentiert den Ballsaal als ein Gewebe aus persönlichen Geschichten, bedeutungsschweren Metaphern und akuter Entscheidungsnot. Die Zuschauer warten ab oder fordern selbst zum Tanz, sie verlieben sich in einen Fremden oder halten sich diskret zurück – ob hautnah oder aus sicherer Distanz: Sie werden zum teilnehmenden Zeugen auswegloser Situationen und grandioser Triumphe. "Witzig, peinlich, geistreich, reich an Gefühlen und ein voller Erfolg beim Publikum" (Hamburger Morgenpost) Idee und Konzept: She She Pop Mit: Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Katharina Oberlik, Ilia Papatheodorou, Berit Stumpf und Sebastian Bark Lichtgestaltung: Micha Lentner-Niyorugira, Oliver Petrowitsch Ton: Lars-Egge Müggenburg Produktion: She She Pop Koproduktion Kampnagel Hamburg, Hebbel am Ufer Berlin |
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