Studenten der Heinrich-Heine-Universität / Michael Nocon
DIE REPUBLIK DER TRÄUME
Theaterprojekt inspiriert von Bruno Schulz

Sie fragen sich, wo sich die "Republik der Träume" befindet?

"Die Republik der Träume“ ist ein poetisches Universum, das Bruno Schulz, polnischer Schriftsteller, in seinen Erzählungen proklamiert hat - eine Utopiewelt, wo die Zeit im eigenen Rhythmus vergeht, wo "kein Traum, den wir uns vorstellen können, wie absurd und skurril er auch ist, einfach ins Weltall verschwindet. Jeder Traum enthält einen Hunger nach der Realität, eine Forderung, die mit der Zeit zum Postulat, zur Verpflichtung wird, die unbedingt eine Erfüllung verlangt".
Bruno Schulz

 

Welche Brücke könnte zwischen der Realität und einer "Republik der Träume" entstehen? Über ihre künstlerischen Erfahrungen und Auseinandersetzungen mit dem Werk von Bruno Schulz berichten in Form eines Theaterprojekts zehn theaterbegeisterte Studenten der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität.
Schon zum zweiten Mal entstand an der Hochschule eine internationale Amateurtheatergruppe unter der Leitung des polnischen Regisseurs Michal Nocon.
Im vergangenen Jahr begeisterten die Studenten das Publikum mit dem Stück "Immer mehr Grau und nichts Neues" inspiriert vom polnischen Künstler Witkacy. Diesmal nun präsentiert die neu entstehende Studentengruppe ihre "Republik der Träume", eine Collage anhand der Texte von Bruno Schulz, einem Schriftsteller, Zeichner und Künstler, der in der Vielfalt der polnischen, jüdischen und ukrainischen Kultur gelebt und gearbeitet hat.

Während des dreimonatigen Theaterworkshops haben die Studenten unter der Leitung des Regisseurs die Szenen von Schulz’ Erzählungen ausgewählt und erarbeitet. Das Ergebnis ist am 20.05. und 21.05 in den FFT Kammerspielen zu sehen.

 

In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität, Studentenwerk, Polnisches Institut Düsseldorf, Forum Freies Theater.

Regie: Michael Nocon /// Mit: Tatiana Avaeva, Ilona Bomke, Elena Diaz-Blanco, Eva Hevicke, Alexander

Klözer, Stefan Kriegl, Nadine Pungs, Agnieszka Stoklosa, Sofia Zwokbenkel /// Organisation: Stipendiatin der R. Bosch Stiftung –Eliza Zakrzewska

 

FFT Kammerspiele /// 20./21.05. /// 20:00 Uhr

Tatiana060
polnInstitut