Gudrun Lange
Emerging Merce
28.1. | FFT Juta | 18 Uhr B
29.1. | FFT Juta | 18 Uhr B Publikumsgespräch im Anschluss
31.1. | FFT Juta | 19 Uhr B
„Wir sammeln Bewegungen aus unseren Lieblings-Musik-Clips, Alltags- und Merce-Bewegungen. Wir entwickeln Systeme, die Zufall hervorrufen, machen Musik mit Radios und beschäftigen uns mit Slapstick.
Herzlich Willkommen zu unserer Konzert-Performance-Choreo!"
Nach Auseinandersetzungen mit Dore Hoyer und Josephine Baker entwickelt Gudrun Lange nun ein drittes Tanzprojekt mit Düsseldorfer Jugendlichen und konfrontiert die Gruppe mit einer künstlerischen Position der Tanzgeschichte. Gemeinsam nähert man sich Merce Cunningham an, der 2009 im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Mitte des 20. Jahrhunderts begründete er - in enger Zusammenarbeit mit John Cage und Robert Rauschenberg - eine eigene Technik und eine Kompagnie in New York City und eröffnete der Choreografie neue Freiräume, indem er mit dem Zufallsprinzip künstlerische Entscheidungen traf. In „Emerging Merce“ stellen Jugendliche Fragen nach Inhalt, Form, Zufall, Bedeutung, Freiheit und Grenzen und entwickeln eigene Positionen und kreative Antworten.
„We are collecting movements from our favorite music clips, everyday and Merce movements. We develop systems that spawn incidents, we make music with radios and we do slapstick.”
After dealing with Dore Hoyer and Josephine Baker Gudrun Lange has worked for the third time with young people, this time exploring an artistic position of dance history. They approach Merce Cunningham who died in 2010 at the age of 90. He developed a unique technique, founding a dance company in New York City, including chance procedure in his artistic decisions. In “Emerging Merce” the young people ask for content, form, coincidence, meaning, freedom and limits and develop own positions and creative answers.
Mit: Carina Borgards, Wanda Fassbender, Lara Sadlo, Moira Skupin; Choreografie, Konzept: Gudrun Lange; Musik: Oliver Bedorf; Künstlerische Mitarbeit: Judit Abegg; Dramaturgie: Verena Billinger; Produktion: FFT; Gefördert durch: „Take-off: Junger Tanz“ wird gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. „Take-off: Junger Tanz“ ist eine Kooperation Düsseldorfer Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen unter der Gesamtleitung des tanzhaus nrw.
Gudrun Lange arbeitet seit 2003 regelmäßig im FFT und behandelt seit einigen Jahren das Spannungsfeld zwischen Kunst und Popkultur. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die Individualität der einzelnen Jugendlichen: die Gratwanderung zwischen authentischem Ausdruck und künstlerischer Überhöhung, zwischen Selbst- und Fremdinszenierung. Ihre Tanzproduktion „Cheeeese“ wurde mit einer Einladung zu tanz nrw 2011 ausgezeichnet.